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Eingetütet im Advent ~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~

     Unzählige Varianten gibt es von ihnen, wobei sich die selbstgemachten Adventskalender immer größerer Beliebtheit erfreuen. Bei Freunden haben wir eine wunderhübsche Idee aufgeschnappt, die wir unbedingt nachbasteln mussten.

   So geht's: Aus einem alten Buch reißt ihr 24 Seiten heraus. So einen alten Schinken werdet ihr vielleicht bei Omi, aufm Trödel oder in den alten verstaubten Kartons finden, die zu Hause noch in einer Ecke schlummern. Wir haben ein altes Lexikon zerpflückt. Die schöne Fraktur, eine Druckschrift, die üblicherweise vom 16. bis ins 20. Jahrhundert hinein verwendet wurde, eignet sich für unseren Zweck ganz wunderbar. Sie verleiht unserem Kalender diese bezaubernde nostalgische Note. Nun dreht ihr 24 Tütchen. Wir sind am äußeren Rand jeweils mit dem Klebestift drüber, damit sie sich nicht wieder aufrollern. Die Tütchen könnt ihr nun mit weihnachtlichen Stickern versehen. Im Handel bekommt ihr auch hübsche nostalgische Motive. Für die Zahlen könnt ihr kleine Kärtchen verwenden, die ihr euch aus Karton ausschneidet, vielleicht auch in Form von Sternen, Monden und Herzen. Die Kärtchen mit euren Zahlen von 1 - 24 werden gelocht, ebenso die obere Spitze der Tütchen, hier sind Lochverstärkungsringe zu empfehlen. Nehmt nun einige hübsche Bänder und hängt die Tütchen mit den Kärtchen daran auf. Wenn ihr an ein Band jeweils zwei Tütchen hängt, nämlich an die Enden, könnt ihr die Bänder einfach über einen schönen Birkenzweig oder über einen anderen knorrigen Ast hängen. Weiß gestrichene Äste sehen übrigens auch sehr hübsch aus. Natürlich müssen die Tütchen nicht hängen, ihr könnt sie auch in eine dekorierte Schale legen oder sie in ein Glas stecken. Ganz wie euch beliebt. Nur der Inhalt sollte nicht zu schwer sein, wenn sie hängen. Auch die Kärtchen könntet ihr euch sparen, wenn ihr die Zahlen zum Beispiel auf den oberen Rand der Tüten schreibt. Für die Kleinsten eignet sich dieser Kalender natürlich nicht wirklich, aber wir haben ja auch große und ganz große Kinder, denen der Sinn vielleicht nach Schönem steht.

Die Tüten-Lösung für die Kleinsten: Nehmt bunten Karton!

Wir wünschen viel Freude beim Nachmachen dieser wirklich schnellen Variante, die sich auch zum Verschenken eignet.

Veröffentlicht am 24.11.2011 | Redaktion: Schloss AREK | Rubrik: Entdecken | Foto: Ute Schlossarek | Keywords: Adventskalender, Basteln, Selbermachen, Kreatives, Dekoration

Mäuslein baut ein Haus

Frechheit! Ausgerechnet die eingebildete Elster meint, das Mäuslein würde ja nur in einem Loch wohnen! Dabei wohnt sie da wirklich und auch schon immer und alle anderen aus der Mäusefamilie ebenso. Eigentlich hat es ihr auch immer gefallen. Es liegt schließlich mitten im schönen Wald und ist gemütlich eingerichtet. Doch nun kann das kleine Mäuschen an gar nichts anderes mehr denken. Ist ihr Loch vielleicht aus der Mode gekommen? Ist es womöglich wirklich gar kein richtiges Zuhause, und wie sieht eigentlich so ein Haus aus? Wo und wie ihre Nachbarn leben, das will sie jetzt genauer wissen. Wie komisch doch die Leute wohnen, wundert sie sich, als sie die anderen Tiere des Waldes besucht. Nach ihrem Streifzug hat sie große Lust, sich selbst ein Haus zu bauen.

Gleich in zwei Stücken kann man dieses Wochenende Raimund Jurack, Diplompuppenspieler, im Neuen Schauspiel erleben. Am Samstag mit der Geschichte vom kleinen Mäuschen und am Sonntag gibt es "Oh, wie schön ist Panama!".

www.puppentheatereckstein.de | www.neues-schauspiel-leipzig.de

Veröffentlicht am 17.11.2011 | Redaktion: Schloss AREK | Rubrik: Erleben | Keywords: Puppentheater Eckstein, Neues Schauspiel Leipzig, Familienvorstellung, Kindertheater

Handmade by Hirnsägerei

              

So viele schöne Sachen und alle in Leipzig gemacht! Und diese Auswahl für euch zu treffen, hat eine geschlagene Stunde gedauert. Nun ja, es war auch entspannend und brachte großen Spaß! All die schönen Dinge stammen aus der Feder, dem Stift, dem Pinsel, dem Kopf der Leipziger Illustratorin Anke Hartmann. Ihre Motive hat sie auf Plakate und Postkarten gedruckt, in Broschen oder Buttons verarbeitet, außerdem fertigt sie hübschen Ohr-Schmuck und entwirft Motive, die sich für kleine Kettenanhänger eignen. Die Sachen sind wirklich entzückend und zudem ganz hervorragende, kleine und individuelle Überraschungen für den Adventskalender oder den Nikolausstiefel. Auch unsere Schlossgeister sind aus Anke's Feder. Der Quälgeist führt euch geradewegs in den sehenswerten Dawanda-Shop "Hirnsägerei". Hier könnt ihr stöbern und kaufen. Und jetzt den Quälgeist am Bauch kitzeln! KLICK!  

Veröffentlicht am 14.11.2011 | Redaktion: Schloss AREK | Rubrik: Entdecken | Foto: Anke Hartmann | Keywords: Illustrationen, Kreatives, Geschenke, Kinderbuch   

Cinderella

Großstädtisch, laut und oberflächlich ist die (Bühnen-)Welt, in die die Tänzerin Isis Calil de Albuquerque als Cinderella hineinstolpert, hier gehört sie nicht hin. Unberührt von der Hektik und dem Jetset-Getue ihrer zickigen Schwestern (Urania Lobo Garcia, Federica Vincifori) traumtänzelt sie in andere Wirklichkeiten. Für die Leipziger Neuproduktion schafft Meryl Tankard gemeinsam mit ihrer Ausstatterin Cordelia Matthes, dem Filmkünstler Regis Lansac und dem Lichtdesigner Alexander Koppelmann in poetischen und kraftvollen Bildschöpfungen Raum für diese Traumwelten. Selbst die Abfertigungshalle eines Flughafens verwandeln sie in einen verwunschenen Garten, bevölkert von Elfen, Feen und Nachtwesen. Ein Einzelgänger ist auch der Prinz. Entrückt und geheimnisvoll durchschreitet der Tänzer Tomas Ottych in dieser Rolle seine Hofgesellschaft, ein Prinz aus einem fremden fernen Land. Eine Cinderella-Version, mit der Meryl Tankard und das Leipziger Ballett Kinder, Eltern und Großeltern gleichermaßen begeistern möchten.

 

 

OPER LEIPZIG / LEIPZIGER BALLETT Cinderella Aufführungen: 18., 25., 27. Nov. / 2., 11., 20., 26., 28., 31. Dez. 2011 / 8., 22. Apr. 2012

Spielstätte: Opernhaus.  Karten von 18 € bis 65 €. Besucherservice: Tel. 0341. 1261 261, Internet: www.oper-leipzig.de

 

Veröffentlicht am 14.11.2011 | Redaktion: Oper Leipzig | Rubrik: Erleben | Foto: Andreas Birkigt

 

 

Was Hübsches für ???

Ein ergonomisches Stoffportemonnaie ist es nicht! Für eine Nackenrolle ist es zu wenig Rolle und für einen Fußwärmer ist es viel zu klein.

Es sind Kissen. Ah! Und wozu sind Kissen da? Genau! Zum Ausruhen :-)

In diesem Fall legt man sich nicht auf sie, sondern man legt sie auf sich - denn es sind kleine Augenkissen oder Augenmasken. Im Innern befindet sich ein Inlett mit einer Amaranth/Lavendel-Füllung, die auf nervöse Augen beruhigend und entspannend wirken soll. Mit Amaranth (auch Amarant) ist in diesem Fall weder die südamerikanische Holzart oder der Hedgefonds, noch der rote Farbstoff gemeint. Vielmehr handelt es sich um das Fuchsschwanzgewächs, das oft auch in unseren Gärten gedeiht. Seine Samen (und Blätter) sind essbar und als guter Getreideersatz bekannt. Das sehr feine Korn ist für diese hübschen Augenmasken ideal. Es passt sich gut an und bringt gekühlt Linderung bei Kopfschmerz und Migräne.

So ein schönes Geschenk! So ein schöner Shop! Tanja Weitz ist eine von den vielen kreativen Machern in unserer Stadt. Die Inhaberin von "Kleine Hummel" hat nur Stoff im Kopf. Die schönsten kann man hier finden und auch für sein ganz persönliches Augenkissen auswählen und zusätzlich mit individueller Schrift besticken lassen. Ein Unikat in Handarbeit - made in Leipzig!!! Das Geschäft, das noch viel mehr Hübsches für kleine und große Leute in sich birgt, befindet sich in der Oststraße 37, direkt neben SK-Sport. www.kleine-hummel.de            

Veröffentlicht am 9.11.2011 | Redaktion: Schloss AREK | Rubrik: Entdecken | Foto: Kleine Hummel | Keywords: Augenkissen, Kleine Hummel, Amaranth, Kreatives

Die schaurig-schöne Schneekönigin

Der Zauberspiegel, indem alles Schöne hässlich aussah und alles Gute verzerrt, war das Werk eines Teufels. Zu dumm, dass er ihm auch noch aus der Hand fiel. Er zerbrach in abertausende Stücke, die sich über der ganzen Welt verteilten. Dort richteten sie großes Unheil an, sprangen den Menschen in die Augen, die daraufhin Schönes nur noch hässlich sahen, oder trafen sie noch viel schlimmer - mitten ins Herz.

Genau in dem Augenblick als Kai mit seiner liebsten Freundin Gerda unter dem Rosenbusch spielte und träumte, bohrten sich unabwendbar Spiegelsplitter in seine Augen und in sein Herz, das daraufhin zu Eis erstarrte. Das Böse ergreift Besitz von ihm und die Geschichte nimmt seinen Lauf. Alle Jahre wieder wird Kai von der schrecklichen Schneekönigin in den Eispalast entführt und Gerda macht sich auf den Weg zu ihm. Mit viel Mut und Vertrauen in das Gute, in Freundschaft und Liebe besiegt sie den Zauber und rettet Kai.  

Das spannende und leicht gruselige Märchen von Hans Christian Andersen ist das diesjährige Weihnachts-märchen im Theatrium. 

Unter der Regie von Sandra von Holn und in Kostümen von Eve Weigt spielen sich Anne Rab, Almut Koch, Sandra von Holn, Falko Köpp/Thomas Deubel und Georg Herberger in die Herzen der Zuschauer.

Premiere: 26.11.2011 | 16 Uhr | 4+ | www.theatrium-leipzig.de

 

Veröffentlicht am 8.11.2011 | Redaktion: Schloss AREK | Rubrik: Erleben | Foto: Theatrium

2°C für Morgen

 

Klimaschutz heißt das strapazierte Zauberwort. Zu Recht rufen WWF und die Robert Bosch Stiftung jetzt mit einer neuen Initiative junge Leute zwischen 15 und 20 Jahren auf den Plan. Auf der Schülerakademie "2°Campus", die in den Oster- und Sommerferien 2012 in Berlin durchgeführt wird, suchen wissenschaftlich interessierte Jugendliche gemeinsam mit Wissenschaftlern und Mentoren von Universitäten und Forschungszentren nach Lösungen zur Reduzierung der Treibhausgas-Emission in Deutschland. Bis 2050 soll die Emission um 95% gesenkt werden, so sieht es das "2-Grad-Ziel" der internationalen Klimapolitik vor.

Die Teilnahme ist kostenlos und kann ab sofort bis zum 2. Dezember 2011 erfolgen. Infos und Anmeldeformular hier.

Veröffentlicht am 2.11.2011 | Redaktion: Schloss AREK | Rubrik: Erleben | Video: WWF | Keywords: WWF, Schülerakademie, 2-Grad-Campus, Klimaschutz, Treibgas-Emission, Klimawandel, 2-Grad-Ziel

Der unfreundliche Hausmeister ist doof

Kinder sind so herrlich ehrlich! Es mag auch sicher ganz besonders schmerzen, ausgerechnet von Kindern nicht gemocht zu werden. Eigentlich ist das sogar richtig doof. Was Kinder in ihrem Kiez neben unfreundlichen Hausmeistern noch alles doof oder auch besonders gut finden zeigen sie jetzt selbst in einer Ausstellung, die am 19. November mit einer Vernissage im Stadtteilladen/Quartiersmanagement Leipziger Westen eröffnet wird und bis zum 31. Januar 2012 dort zu sehen ist. Die ursprünglich als Schreibwettbewerb initiierte Projektidee ist zusätzlich im KAOS Kinderatelier illustriert worden, dessen Kids offensichtlich Gefallen an den Geschichten und Beiträgen des Wettbewerbs "Kinderstraßen - Leipziger Westen aus Kindersicht" fanden. Kindermund tut Wahrheit kund! Kinder sollten sich noch viel öfter Gehör verschaffen und wir sollten ihnen den Raum dazu geben. Schön, dass es diese Ausstellung gibt, die schon mal die "westlichen" Wahrheiten zu Tage fördert. Und wann ziehen die anderen Stadtteile nach?    

Sa, 19.11. | 11 Uhr | Vernissage zur Ausstellung "Kinderstraßen - Leipziger Westen aus Kindersicht" | Stadtteilladen Leipziger Westen | Karl-Heine-Str. 54 | www.leipziger-kinderbuero.de

Veröffentlicht am 25.10.2011 | Redaktion: Schloss AREK | Foto: Kinderbüro | Keywords: Leipziger KinderBüro, Quartiersmanagement Leipziger Westen 

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